Fortbildungskampagne öffentliches Recht
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Neuauflage des Seminarklassikers „Erfolgreiches E-Recruiting“ am 28.-29.01.25

27. November 2024

PRESSEMITTEILUNG

Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht hat ihr Online-Seminar zum erfolgreichen E-Recruiting relaunched


Der Fachkräftemangel zwingt öffentliche Einrichtungen zunehmend, neue Wege im Recruiting zu beschreiten. Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht bietet daher am 28. und 29.01.25 erneut ihren Seminarklassiker Erfolgreiches E-Recruiting – zielgruppengerecht, rechtssicher und innovativ an. Mit dabei sind wieder die Beraterin und Speakerin Kathrin Post-Isenberg sowie Wolfgang Brickwedde, Direktor vom Institute for Competitive Recruiting (ICR). Neu dabei sind Laura Wiegand vom Personalamt der Stadt Offenbach am Main und Dr. Michel Hoffmann von der Küttner Rechtsanwälte Part GmbH, der den rechtlichen Teil bestreitet. 


Teilnehmende des Seminars erfahren, wie sie ihre HR-Strategien optimal an die digitalen Anforderungen der Personalgewinnung anpassen können. Sie erhalten Empfehlungen für die richtige Verwendung der Social Media-Kanäle sowie von den neuesten Recruiting-Tools, die den Bewerbungsprozess erheblich erleichtern können. Die Referenten und Referentinnen geben außerdem einen Überblick über die neuesten Trends in der Personalgewinnung und zeigen die rechtlichen Fallstricke im E-Recruiting auf. Das Seminar wird mit vielen Praxistipps versehen sein und ausreichend Raum für Fragestellungen und Praxisbeispiele bieten. Das Best-Practice-Beispiel einer Recruiting-Kampagne für Auszubildende der Stadt Offenbach am Main rundet das Seminar ab.


Themen im Überblick: 

  • Digitale Personalgewinnung gegen den Fachkräftemangel
  • Notwendige Veränderung von Recruiting-Prozessen und Schnittstellen
  • Anpassen der HR-Strategien an die digitale Welt
  • Employer Branding – Historie, Bedeutung, Erklärung
  • Unterschiede der Generationen auf dem Arbeitsmarkt
  • Die richtige Ansprache durch eine gezielte Zielgruppenanalyse
  • Generation Z – Beschäftigte mit einem neuen Anspruch
  • Kommunikationstipps für eine gute Zusammenarbeit
  • Was ist Active Sourcing?
  • Social Media-Kanäle: Welcher Kanal für welche Zielgruppe?
  • Stellenanzeigen und Karrierewebseiten gekonnt einsetzen
  • Candidate Experience, Candidate Nurturing
  • Praxisbeispiel Stadt Offenbach am Main
  • Rechtssicheres E-Recruiting
  • Stellenbeschreibung inkl. Anforderungsprofile rechtssicher definieren
  • Das Auswahlverfahren unter Berücksichtigung des AGG
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Recruiting: Must know
  • Exkurs: Der Umgang mit Menschen mit Behinderung
  • KI-Einsatz im Recruiting
  • Rechtssicheres Social Media
  • Einsatz von Corporate Influencern - arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen und Haftungsrisiken
  • Social Media Guidelines
  • Recruiting-Prozesse im Vergleich – Status Quo Recruiting-Prozesse im öffentlichen Sektor
  • Wie kommt man an Bewerbungen? Passive und aktive Vorgehensweisen
  • Woher kommen die meisten Bewerbungen, woher die meisten Einstellungen?
  • Welche Recruiting-Technologie hilft uns heute und in Zukunft?
  • Spezial: Bewerbermanagement-Systeme
  • Ausblick Recruiting und Recruiting-Technologien
  • Nutzung von Chat GPT im Recruiting


(Detaillierte Agenda aufrufen)


Termin im Überblick: 


Erfolgreiches E-Recruiting – zielgruppengerecht, rechtssicher und innovativ

Employer Branding | Active Sourcing | Social Media-Kanäle | Candidate Experience | Praxisbeispiel Stadt Offenbach am Main | Rechtssicherheit im Recruiting und auf den Social Media | Recruiting-Technologie & Trends


Datum: 28.-29.01.2025


Hier geht’s direkt zur Anmeldung: https://www.fortbildungskampagne.de/anmeldung-f2.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an: 


Constanze Korb

Fortbildungskampagne öffentliches Recht

Presse und Kommunikation


Tel.: +49 (0) 30 89 56 27 13

E-Mail: presse@fortbildungskampagne.de


Über Fortbildungskampagne öffentliches Recht:


Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht wurde 2019 in Berlin gegründet und erweitert das Weiterbildungsangebot im öffentlichen Sektor durch effiziente Veranstaltungen im Online-Format. ExpertInnen aus der Praxis, aus Forschung und Lehre und dem Rechtsbereich vermitteln ihr fundiertes Wissen im Rahmen von Seminaren und Inhouse-Schulungen. Die Veranstaltungen bieten einen direkten Austausch mit den ReferentInnen vor Ort und online.


Die Fortbildungskampagne eruiert über fortlaufende Recherchen und den ständigen Austausch mit ExpertInnen und Institutionen den tatsächlichen Fortbildungsbedarf an aktuellen und praxisrelevanten Themen. Sie versteht sich als eine innovative Plattform für Wissenstransfer, deren Angebot die öffentliche Hand aktiv mitgestalten kann. 



(Abbildung lizensiert durch: Alarmy)

31. März 2025
Meinungsbeitrag: Till Spurny Ein Wort wie „Entmenschlichung“ brachte man bis vor kurzem allenfalls mit den Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland in Verbindung. Inzwischen werden jedoch von der amerikanischen Regierung Pressefotos verbreitet, auf denen Menschen in Gefangenschaft gezeigt werden, mit kahl geschorenen Köpfen, unwürdig in eine gebeugte Haltung gedrückt, um die „erfolgreichen Deportationen“ aus den USA zu belegen. Das ist ein Beispiel für Entmenschlichung, einer Vorstufe zu noch mehr Entwürdigung und roher Gewalt. Dass die aggressive Rhetorik und die dazugehörenden Handlungen der US-Regierung (Stichwort: Yemen) wie eine Gewaltankündigung verstanden werden können, zeigt nicht zuletzt ein aktuelles Zitat von Warren Buffet, in dem er die Erhebung von Zöllen als „Kriegshandlung“ bezeichnet (Tariffs are 'an act of war ', W. Buffet). Warum ist das relevant, wenn man zum Beispiel gerade dabei ist, die Digitalisierung voranzutreiben und Prozesse durch Technologie, Software und KI zu vereinfachen? Die Beobachtung dieser schleichenden Entmenschlichung ist deshalb relevant, weil wir uns in Deutschland bereits in einer Situation wiederfanden, in der die Puzzleteile und Einzelereignisse retrospektiv rekonstruiert werden mussten, um die größte Katastrophe unserer Geschichte zu erklären. Im Rückblick wurde dann schrittweise erklärbar, wie es zu einer Situation kommen konnte, in der Menschen nicht mehr Menschen waren. In der Rückschau konnte man dann den Stellenwert einzelner Ereignisse bewerten und konkret aufzeigen, wie letztlich eines zum anderen führen konnte. Auch wenn heute niemand sagen kann, in welche Zukunft wir uns konkret bewegen, mit welcher Überschrift das gegenwärtige Kapitel in den Geschichtsbüchern einst überschrieben sein wird, so ist doch spürbar, dass dies ein historischer Moment ist. Werden neue Technologien und Innovationen vor diesem Hintergrund stets mit einer positiv besetzten Vorstellung von Fortschritt und Entwicklung verbunden bleiben? Oder ist es denkbar, dass zum Beispiel künstliche Intelligenz einst mit Kontrolle, Herrschaft und Macht in Verbindung gebracht wird? Das darf man durchaus fragen, angesichts einer nahezu vollständig selbstverständlichen und weitreichenden Technologieabhängigkeit. Wem das gänzlich abwegig erscheint, der möge sich fragen, wie es der Technologie-Industrie bisher gelungen ist, Produkte an hunderte Millionen oder gar Milliarden von Kunden zu verkaufen und gleichzeitig die negativen Konnotationen aus Orwell's 1984 und anderen Fiktionen zu vermeiden. Es ist durchaus bezeichnend, dass Jensen Huang, Gründer und CIO von NVIDIA, dem wichtigsten Hersteller von KI-Prozessoren der Welt, kürzlich eine Kollaboration im Bereich Robotics zwischen NVIDIA, Open AI und Disney Research verkündet hat. Das lässt erkennen, dass man auch für ernsthafte KI-gestützte Roboter-Technologie offenbar ein Unternehmen wie Disney benötigt, das den Maschinen Töne, Geräusche und Gesten einverleiben kann. Damit wird uns Menschen das Gefühl vermittelt, es mit intelligenten Wesen zu interagieren anstatt mit Plastik- und Aluminiumkästen und Kupferdrähten. Im besten Fall unterstützt uns die Technologie darin, einfach menschlich zu sein - eben Mensch zu sein. Doch das bedeutet auch, dass wir aufhorchen sollten, wenn die Grenze zur Entmenschlichung überschritten wird.
17. Februar 2025
Lebenslang lernen - Fluch oder Segen?
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