Fortbildungskampagne öffentliches Recht
Rufnummer für Rückfragen
+49 30 89 56 27 16

Blog-Layout

Wir stellen vor: Neue Experten und Expertinnen in der Fortbildungskampagne

3. Februar 2025

PRESSEMITTEILUNG

Die Fortbildungskampagne freut sich über die große Zahl an neuen Referenten und Referentinnen, die in der ersten Jahreshälfte neu im Programm sind


Neu im Bereich Finanzen:

Wir begrüßen Dr. Norman-Alexander Leu!


Rechtsanwalt Dr. Norman-Alexander Leu ist der Geschäftsführer der Kanzlei Leu. Er ist auf die Bereich Vereins- und Verbandsrecht, Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrecht sowie Gesellschaftsrecht spezialisiert. Er ist zudem als Stiftungsberater (DSA), Projektmanager für nationale und europäische Zuwendungen (IHK) sowie als Beauftragter für Datenschutz (TÜV) zertifiziert.


Leu konzipiert und gestaltet Lösungen für die Organisationsstruktur von gemeinnützigen Rechtsträgern im Rahmen von Gründungs-, Expansions-, Nachfolge- und Professionalisierungsprozessen. Nationale und internationale Mandanten unterstützt er zudem in Zuwendungs- und Entgelt-Angelegenheiten. 


Leu ist Dozent und Gastreferent für Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, deren Mitgliedorganisationen, Sozialunternehmen sowie an Universitäten. Sein Markenzeichen ist eine klare, verständliche Kommunikation. Er legt großen Wert auf den Austausch auf Augenhöhe, qualitativ hochwertige Arbeit und pragmatische Lösungen.


Kommendes Seminar mit Dr. Norman-Alexander Leu: 

26.02.2025:  O.5 Projektförderung im europäischen Zuwendungsrecht



Herzlich willkommen Martin Baumgartner!


Martin Baumgartner ist einer unserer ersten Dozenten aus Österreich, daher freuen wir uns besonders über diese Kooperation. 


Baumgartner ist seit 2008 österreichische Nationale Kontaktstelle für Rechts- und Finanzaspekte in den Forschungsrahmenprogrammen Horizon Europe, Horizon 2020, FP7. Er ist zudem Mitglied der „Grant Agreement Consultation Group“ der EU–Kommission und der „DESCA Consultation Group“. Martin Baumgartner hat fundierte Erfahrung als EU-Projektkoordinator und Evaluator. Er ist zudem als Organisationsentwickler, Business Coach und zertifizierter Trainer tätig.


Kommendes Praxisseminar mit Martin Baumngartner: 

26.02.2025: O.5 Projektförderung im europäischen Zuwendungsrecht




Wir begrüßen Henrik Trockel!


Henrik Trockel ist Rechtsanwalt bei der WR Legal Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB in Düsseldorf. 2024 wurde die Kanzlei vom Handelsblatt zu Deutschlands besten Anwälten gekürt. 


Trockel berät seit 2018 Mandanten auf den Gebieten des Vergabe- und Beihilferechts sowie Zuwendungsrechts. Im Bereich des Vergaberechts steht Henrik Trockel öffentlichen Auftraggebern bei der Strukturierung und Durchführung nationaler und europaweiter Ausschreibungen beratend und gestaltend zur Seite. Zu seinem vergaberechtlichen Tätigkeitsfeld gehört ebenso die verfahrensbegleitende Unterstützung auftragsinteressierter Unternehmen bei der Beteiligung an Vergabeverfahren. 


Ein weiterer Fokus seiner beruflichen Tätigkeit ist die Durchführung von Schulungsveranstaltungen im Bereich des Vergabe- und Zuwendungsrechts sowohl für Auftraggeber als auch für Bieter. 


Kommendes Seminar mit Henrik Trockel: 

25.03.2025: C.28 Rechtssichere Vergabeverfahren bei EU-geförderten Projekten



Neu im Bereich Management:

Herzlich willkommen, Andreas Hopmann!


Andreas Hopmann hat angewandte Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften studiert. Er hat sich zudem in systemischer Organisationsberatung weitergebildet. 


Im Hauptberuf leitet Andreas Hopmann die Zentrale Fortbildungsstelle des LVR-Landesjugendamtes Rheinland in Köln. Dort ist er auch für die Jugendhilfeplanung und die Projektförderung zuständig. 


Seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten ist Hopmann auch als Referent, Autor und Berater u. a. zu den Themen handlungsorientiertes Controlling, Planung und Steuerung der Jugendhilfe und Strategieentwicklung (Szenario-Technik) tätig. Die Moderation von kleinen und großen Tagungen – seit einiger Zeit auch im virtuellen Raum – ergänzt seine fachlichen Tätigkeiten. 


Kommendes Seminar mit Andreas Hopmann: 

06.03.2025: I.10 Szenario-Planung als strategisches Werkzeug in der öffentlichen Verwaltung – Einführungsworkshop



Neu im Bereich Bau- und Gebäudemanagement:

Wir begrüßen Ursula Philipp-Gerlach!


Ursula Philipp-Gerlach ist seit 1992 selbständige Rechtsanwältin und Gründungspartnerin von PNT Partner Rechtsanwälte. Nach ihrem Rechtsstudium in Frankfurt und ihrer Anwaltstätigkeit in einer umweltorientierten Kanzlei erhielt sie 1998 die Zulassung als Fachanwältin für Verwaltungsrecht.


Seit 1990 engagiert sich Philipp-Gerlach beim Informationsdienst Umweltrecht e.V. in unterschiedlichen Rollen, seit einigen Jahren als erste Vorsitzende. Von 2003 bis 2005 war sie Lehrbeauftragte für europäisches Umweltrecht an der Fachhochschule Frankfurt. Seit 2009 ist sie außerdem Referentin beim Umweltinstitut in Offenbach. 

Ursula Philipp-Gerlach hält Fachvorträge und ist beratend für Verbände und Parteien tätig.


Kommendes Seminar mit Ursula Philipp-Gerlach: 

31.03.2025:  G.15 Naturschutzrecht bei Bebauungsplänen – aktuelle Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene



Neu im Bereich Kommunikation:

Herzlich willkommen Prof. Dr. Isabell M. Welpe!

Das Personalmagazin zählt die Betriebswirtschaftlerin zu den führenden 40 HR-Persönlichkeiten in Deutschland.


Welpe studierte an der TU München, am Massachusetts Institute of Technology und an der London School of Economics and Political Science (Master of Science and European Studies). 2007 habilitierte sie sich in München. Seit 2009 lehrt Isabell Welpe Betriebswirtschaftslehre, Strategie und Organisation in München. Seit 2014 ist sie auch Direktorin des Instituts für Hochschulforschung. 


Welpes Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle zwischen Theorien der Ökonomie, Psychologie und Neuropsychologie. Sie interessiert sich besonders für strategische Innovation, Organisationsdesign, Governance, Verhalten in Organisationen und Leistungsmanagement. 


In ihren Seminaren gibt Isabell Welpe den Seminarteilnehmenden handfeste Tools an die Hand, mit denen sie ihre Organisationsprozesse verbessern und ihre Führungskultur zukunftsfähig machen können. Dabei kombiniert sie fundiertes Fachwissen mit einem lebendigen Vortragsstil. Zu ihren Stärken gehören, ihr Publikum zu begeistern und zum Nachdenken anzuregen. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ist sie immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen und Trends. Sie bringt frische Perspektiven und innovative Ansätze in ihre Vorträge ein, die von den Organisationen direkt angewendet werden können. 


Kommendes Seminar mit Prof. Welpe: 

19.02.2025:  J.10 Generationsübergreifende Teams erfolgreich managen



Wir begrüßen Prof. Dr. Bettina Franzke!


Wir begrüßen Bettina Franzke, Professorin für Interkulturelle Kompetenzen und Diversity-Management an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW.


Nach einem Studium in Psychologie und ihrer Promotion an der Universität Heidelberg, hat Bettina Franzke sich u.a. in interkultureller Kommunikation weitergebildet. Seit 2014 ist sie Professorin für interkulturelle Kompetenzen und Diversity-Management an der HSPV in Köln. Sie hat Berufserfahrung in der Personal- und Organisationsentwicklung, als Projektleiterin sowie freiberufliche Trainerin und Beraterin von Einzelpersonen und Einrichtungen der öffentlichen Hand. 


Franzkes Seminare zur interkulturellen Kommunikation behandeln Modelle und Probleme der interkulturellen Kommunikation und stärken die kommunikative Kompetenz im Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen. Im Fokus stehen interkulturelle Begegnungen in der Einwanderungsgesellschaft. Als Methoden setzt sie dabei u.a. Impulsvorträge, selbstreflexive Verfahren, angeleitete Gruppenarbeit, Medienanalysen und Bearbeitung von Fallbeispielen ein. 


Kommendes Seminar mit Prof. Franzke: 

06.05.25: E.6 Diversitätsmanagement – Vielfalt in Organisationen schaffen und nutzen



Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an: 


Constanze Korb

Fortbildungskampagne öffentliches Recht

Presse und Kommunikation


Tel.: +49 (0) 30 89 56 27 13

E-Mail: presse@fortbildungskampagne.de


Über Fortbildungskampagne öffentliches Recht:


Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht wurde 2019 in Berlin gegründet und erweitert das Weiterbildungsangebot im öffentlichen Sektor durch effiziente Veranstaltungen im Online-Format. ExpertInnen aus der Praxis, aus Forschung und Lehre und dem Rechtsbereich vermitteln ihr fundiertes Wissen im Rahmen von Seminaren und Inhouse-Schulungen. Die Veranstaltungen bieten einen direkten Austausch mit den ReferentInnen vor Ort und online.


Die Fortbildungskampagne eruiert über fortlaufende Recherchen und den ständigen Austausch mit ExpertInnen und Institutionen den tatsächlichen Fortbildungsbedarf an aktuellen und praxisrelevanten Themen. Sie versteht sich als eine innovative Plattform für Wissenstransfer, deren Angebot die öffentliche Hand aktiv mitgestalten kann. 



(Abbildung lizensiert durch: Alarmy)

31. März 2025
Meinungsbeitrag: Till Spurny Ein Wort wie „Entmenschlichung“ brachte man bis vor kurzem allenfalls mit den Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland in Verbindung. Inzwischen werden jedoch von der amerikanischen Regierung Pressefotos verbreitet, auf denen Menschen in Gefangenschaft gezeigt werden, mit kahl geschorenen Köpfen, unwürdig in eine gebeugte Haltung gedrückt, um die „erfolgreichen Deportationen“ aus den USA zu belegen. Das ist ein Beispiel für Entmenschlichung, einer Vorstufe zu noch mehr Entwürdigung und roher Gewalt. Dass die aggressive Rhetorik und die dazugehörenden Handlungen der US-Regierung (Stichwort: Yemen) wie eine Gewaltankündigung verstanden werden können, zeigt nicht zuletzt ein aktuelles Zitat von Warren Buffet, in dem er die Erhebung von Zöllen als „Kriegshandlung“ bezeichnet (Tariffs are 'an act of war ', W. Buffet). Warum ist das relevant, wenn man zum Beispiel gerade dabei ist, die Digitalisierung voranzutreiben und Prozesse durch Technologie, Software und KI zu vereinfachen? Die Beobachtung dieser schleichenden Entmenschlichung ist deshalb relevant, weil wir uns in Deutschland bereits in einer Situation wiederfanden, in der die Puzzleteile und Einzelereignisse retrospektiv rekonstruiert werden mussten, um die größte Katastrophe unserer Geschichte zu erklären. Im Rückblick wurde dann schrittweise erklärbar, wie es zu einer Situation kommen konnte, in der Menschen nicht mehr Menschen waren. In der Rückschau konnte man dann den Stellenwert einzelner Ereignisse bewerten und konkret aufzeigen, wie letztlich eines zum anderen führen konnte. Auch wenn heute niemand sagen kann, in welche Zukunft wir uns konkret bewegen, mit welcher Überschrift das gegenwärtige Kapitel in den Geschichtsbüchern einst überschrieben sein wird, so ist doch spürbar, dass dies ein historischer Moment ist. Werden neue Technologien und Innovationen vor diesem Hintergrund stets mit einer positiv besetzten Vorstellung von Fortschritt und Entwicklung verbunden bleiben? Oder ist es denkbar, dass zum Beispiel künstliche Intelligenz einst mit Kontrolle, Herrschaft und Macht in Verbindung gebracht wird? Das darf man durchaus fragen, angesichts einer nahezu vollständig selbstverständlichen und weitreichenden Technologieabhängigkeit. Wem das gänzlich abwegig erscheint, der möge sich fragen, wie es der Technologie-Industrie bisher gelungen ist, Produkte an hunderte Millionen oder gar Milliarden von Kunden zu verkaufen und gleichzeitig die negativen Konnotationen aus Orwell's 1984 und anderen Fiktionen zu vermeiden. Es ist durchaus bezeichnend, dass Jensen Huang, Gründer und CIO von NVIDIA, dem wichtigsten Hersteller von KI-Prozessoren der Welt, kürzlich eine Kollaboration im Bereich Robotics zwischen NVIDIA, Open AI und Disney Research verkündet hat. Das lässt erkennen, dass man auch für ernsthafte KI-gestützte Roboter-Technologie offenbar ein Unternehmen wie Disney benötigt, das den Maschinen Töne, Geräusche und Gesten einverleiben kann. Damit wird uns Menschen das Gefühl vermittelt, es mit intelligenten Wesen zu interagieren anstatt mit Plastik- und Aluminiumkästen und Kupferdrähten. Im besten Fall unterstützt uns die Technologie darin, einfach menschlich zu sein - eben Mensch zu sein. Doch das bedeutet auch, dass wir aufhorchen sollten, wenn die Grenze zur Entmenschlichung überschritten wird.
17. Februar 2025
Lebenslang lernen - Fluch oder Segen?
Weitere Beiträge
Share by: