Fortbildungskampagne öffentliches Recht
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Frühjahr 2025: Neue Praxisseminare zum Management von diversen Teams

6. Januar 2025

PRESSEMITTEILUNG

Erstmals können sich Teilnehmende in diesem Jahr im generationsübergreifenden Personalmanagement und in Diversitätskompetenz schulen


Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht hat für das 1. Halbjahr 2025 zwei neue Praxisseminare im Bereich Personalwesen entwickelt: Am 19.02.2025 können Interessierte sich für das Online-Seminar „Generationenübergreifende Teams erfolgreich managen und führen“ mit Prof. Isabell Welpe von der Technischen Universität München anmelden. Am 06.05.2025 wird außerdem das Online-Seminar „Diversitätsmanagement“ mit Bettina Franzke von der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW veranstaltet. 


Wie stellen Führungskräfte und Personalverantwortliche Solidarität unter den Generationen her und wie fördern sie deren unterschiedliche Arbeits- und Lernbedürfnisse? Wie erhalten sie erarbeitetes, wertvolles Wissen von vorigen Generationen und wie können sie eine gute Work-Life-Balance für die diversen Mitarbeitenden herstellen? Solche und weitere Tipps erhalten die Teilnehmenden von Prof. Isabell Welpe, die laut der Zeitschrift „Personalmagazin“ aktuell zu den 40 führenden HR-Persönlichkeiten gehört. 


Bei Bettina Franzke können sich Interessierte tiefergehend mit dem Aufbau einer institutionellen Diversitätskompetenz beschäftigten. Sie erhalten detaillierte Informationen zu den Grundlagen und möglichen Strategien von gelebter Diversität in Einrichtungen der öffentlichen Hand. Im Rahmen einer Gruppenarbeit können sie ihre Kompetenzen trainieren und ihre individuelle Diversitätsstrategie weiterentwickeln. 


Terminübersicht: 


19.02.2025, online

Generationenübergreifende Teams erfolgreich managen und führen 

Generationenüberblick | Führungstechnik| Mentoren-Modelle | Kommunikation | Personalmanagement | Wissensmanagement | Work-Life-Balance | Fallbeispiele

Referentin: Prof. Dr. Isabell M. Welpe, Leiterin der Forschungsgruppe Strategie und Organisation, Technische Universität München


06.05.2025, online

Diversitätsmanagement – Vielfalt in Organisationen schaffen und nutzen 

Diversitäts-Check | Diversitätskompetenz | Sensibilisierungs- und Umsetzungsübungen | Fallbeispiele | Diversitätsstrategie und Instrumente

Referentin: Bettina Franzke, Professorin für Interkulturelle Kompetenzen und Diversity-Management, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an: 


Constanze Korb

Fortbildungskampagne öffentliches Recht

Presse und Kommunikation


Tel.: +49 (0) 30 89 56 27 13

E-Mail: presse@fortbildungskampagne.de


Über Fortbildungskampagne öffentliches Recht:


Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht wurde 2019 in Berlin gegründet und erweitert das Weiterbildungsangebot im öffentlichen Sektor durch effiziente Veranstaltungen im Online-Format. ExpertInnen aus der Praxis, aus Forschung und Lehre und dem Rechtsbereich vermitteln ihr fundiertes Wissen im Rahmen von Seminaren und Inhouse-Schulungen. Die Veranstaltungen bieten einen direkten Austausch mit den ReferentInnen.


Die Fortbildungskampagne eruiert über fortlaufende Recherchen und den ständigen Austausch mit ExpertInnen und Institutionen den tatsächlichen Fortbildungsbedarf an aktuellen und praxisrelevanten Themen. Sie versteht sich als eine innovative Plattform für Wissenstransfer, deren Angebot die öffentliche Hand aktiv mitgestalten kann. 



(Abbildung lizensiert durch: Alarmy)

31. März 2025
Meinungsbeitrag: Till Spurny Ein Wort wie „Entmenschlichung“ brachte man bis vor kurzem allenfalls mit den Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland in Verbindung. Inzwischen werden jedoch von der amerikanischen Regierung Pressefotos verbreitet, auf denen Menschen in Gefangenschaft gezeigt werden, mit kahl geschorenen Köpfen, unwürdig in eine gebeugte Haltung gedrückt, um die „erfolgreichen Deportationen“ aus den USA zu belegen. Das ist ein Beispiel für Entmenschlichung, einer Vorstufe zu noch mehr Entwürdigung und roher Gewalt. Dass die aggressive Rhetorik und die dazugehörenden Handlungen der US-Regierung (Stichwort: Yemen) wie eine Gewaltankündigung verstanden werden können, zeigt nicht zuletzt ein aktuelles Zitat von Warren Buffet, in dem er die Erhebung von Zöllen als „Kriegshandlung“ bezeichnet (Tariffs are 'an act of war ', W. Buffet). Warum ist das relevant, wenn man zum Beispiel gerade dabei ist, die Digitalisierung voranzutreiben und Prozesse durch Technologie, Software und KI zu vereinfachen? Die Beobachtung dieser schleichenden Entmenschlichung ist deshalb relevant, weil wir uns in Deutschland bereits in einer Situation wiederfanden, in der die Puzzleteile und Einzelereignisse retrospektiv rekonstruiert werden mussten, um die größte Katastrophe unserer Geschichte zu erklären. Im Rückblick wurde dann schrittweise erklärbar, wie es zu einer Situation kommen konnte, in der Menschen nicht mehr Menschen waren. In der Rückschau konnte man dann den Stellenwert einzelner Ereignisse bewerten und konkret aufzeigen, wie letztlich eines zum anderen führen konnte. Auch wenn heute niemand sagen kann, in welche Zukunft wir uns konkret bewegen, mit welcher Überschrift das gegenwärtige Kapitel in den Geschichtsbüchern einst überschrieben sein wird, so ist doch spürbar, dass dies ein historischer Moment ist. Werden neue Technologien und Innovationen vor diesem Hintergrund stets mit einer positiv besetzten Vorstellung von Fortschritt und Entwicklung verbunden bleiben? Oder ist es denkbar, dass zum Beispiel künstliche Intelligenz einst mit Kontrolle, Herrschaft und Macht in Verbindung gebracht wird? Das darf man durchaus fragen, angesichts einer nahezu vollständig selbstverständlichen und weitreichenden Technologieabhängigkeit. Wem das gänzlich abwegig erscheint, der möge sich fragen, wie es der Technologie-Industrie bisher gelungen ist, Produkte an hunderte Millionen oder gar Milliarden von Kunden zu verkaufen und gleichzeitig die negativen Konnotationen aus Orwell's 1984 und anderen Fiktionen zu vermeiden. Es ist durchaus bezeichnend, dass Jensen Huang, Gründer und CIO von NVIDIA, dem wichtigsten Hersteller von KI-Prozessoren der Welt, kürzlich eine Kollaboration im Bereich Robotics zwischen NVIDIA, Open AI und Disney Research verkündet hat. Das lässt erkennen, dass man auch für ernsthafte KI-gestützte Roboter-Technologie offenbar ein Unternehmen wie Disney benötigt, das den Maschinen Töne, Geräusche und Gesten einverleiben kann. Damit wird uns Menschen das Gefühl vermittelt, es mit intelligenten Wesen zu interagieren anstatt mit Plastik- und Aluminiumkästen und Kupferdrähten. Im besten Fall unterstützt uns die Technologie darin, einfach menschlich zu sein - eben Mensch zu sein. Doch das bedeutet auch, dass wir aufhorchen sollten, wenn die Grenze zur Entmenschlichung überschritten wird.
17. Februar 2025
Lebenslang lernen - Fluch oder Segen?
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