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Nachhaltigkeitskommunikation mit einem Erfahrungsbericht von der Stadt Freiburg

24. Juni 2024

Seminarreihe Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Fachbereichen


Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit:


Am 11.11.2024 geben Karsten Schäpermeier von der FH Münster und Peter Rinker von der Stadt Freiburg dem Teilnehmerkreis die nötigen Werkzeuge für eine professionelle Nachhaltigkeitskommunikation an die Hand. Sie erhalten Empfehlungen, wie sie das Thema Nachhaltigkeit in die interne Kommunikation integrieren können, um es zu einem Teil der Unternehmenskultur werden zu lassen. Sie erfahren außerdem, wie sie Ihre Kommunikationsstrategie optimieren, neue Zielgruppen erreichen und die Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit dokumentieren können. Am Beispiel der Stadt Freiburg lernen die Teilnehmenden die Kommunikationsformate dieser Verwaltung kennen und profitieren von ihren Erfahrungswerten. In einem Workshop können sie eigene Kommunikationsprojekte vorstellen und gemeinsam mit der Gruppe eine Strategie erarbeiten, die ihnen hilft, ihre Ziele zukünftig noch besser zu erreichen.


Terminübersicht: 


11.11.2024


J.2 Nachhaltigkeit strategisch nach innen und außen kommunizieren – mit einem Erfahrungsbericht der Stadt Freiburg


Ziele | Unternehmenskultur | Herausforderungen | Optimierung der Kommunikationsstrategie | Neue Zielgruppen erreichen | Praxisbeispiel Stadt Freiburg | Workshops



Inhaltsübersicht: 


  • Was ist Nachhaltigkeitskommunikation?
  • Die (klassischen) Ziele der Nachhaltigkeitskommunikation
  • Interne Nachhaltigkeitskommunikation als Teil der Unternehmenskultur
  • Herausforderungen und Widerständen begegnen
  • Multiplikatoren für die interne Nachhaltigkeitskommunikation finden
  • Externe Nachhaltigkeitskommunikation - Mit wenig Aufwand viel(e Menschen) erreichen
  • Praktische Optimierungsmöglichkeiten der Nachhaltigkeitskommunikation
  • Versteckte Kommunikationsmöglichkeiten finden • Neue Zielgruppen erreichen
  • Praxisbeispiel: Nachhaltigkeitskommunikation in der Stadt Freiburg
  • Beispielhafte Formate der Nachhaltigkeitskommunikation aus Freiburg
  • Erfolgsfaktoren und Erkenntnisse aus der Nachhaltigkeitskommunikation Freiburgs
  • Meine Kommunikationsziele zukünftig besser erreichen
  • Behandlung von Fallbeispielen aus der Gruppe 


Referenten: 


Peter Rinker

stellv. Leiter Nachhaltigkeitsmanagement

Stadt Freiburg i. Br.


Karsten Schäpermeier

Leiter Hochschulkommunikation

FH Münster / University of Applied Sciences


(Download Agenda)


Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an: 


Constanze Korb

Fortbildungskampagne öffentliches Recht

Presse und Kommunikation


Tel.: +49 (0) 30 89 56 27 13

E-Mail: presse@fortbildungskampagne.de


Über Fortbildungskampagne öffentliches Recht:


Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht wurde 2019 in Berlin gegründet und erweitert das Weiterbildungsangebot im öffentlichen Sektor durch effiziente Veranstaltungen im Online-Format. ExpertInnen aus der Praxis, aus Forschung und Lehre und dem Rechtsbereich vermitteln ihr fundiertes Wissen im Rahmen von Seminaren und Inhouse-Schulungen. Die Veranstaltungen bieten einen direkten Austausch mit den ReferentInnen vor Ort und online.


Die Fortbildungskampagne eruiert über fortlaufende Recherchen und den ständigen Austausch mit ExpertInnen und Institutionen den tatsächlichen Fortbildungsbedarf an aktuellen und praxisrelevanten Themen. Sie versteht sich als eine innovative Plattform für Wissenstransfer, deren Angebot die öffentliche Hand aktiv mitgestalten kann. 



(Abbildung lizensiert durch: Alarmy)

31. März 2025
Meinungsbeitrag: Till Spurny Ein Wort wie „Entmenschlichung“ brachte man bis vor kurzem allenfalls mit den Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland in Verbindung. Inzwischen werden jedoch von der amerikanischen Regierung Pressefotos verbreitet, auf denen Menschen in Gefangenschaft gezeigt werden, mit kahl geschorenen Köpfen, unwürdig in eine gebeugte Haltung gedrückt, um die „erfolgreichen Deportationen“ aus den USA zu belegen. Das ist ein Beispiel für Entmenschlichung, einer Vorstufe zu noch mehr Entwürdigung und roher Gewalt. Dass die aggressive Rhetorik und die dazugehörenden Handlungen der US-Regierung (Stichwort: Yemen) wie eine Gewaltankündigung verstanden werden können, zeigt nicht zuletzt ein aktuelles Zitat von Warren Buffet, in dem er die Erhebung von Zöllen als „Kriegshandlung“ bezeichnet (Tariffs are 'an act of war ', W. Buffet). Warum ist das relevant, wenn man zum Beispiel gerade dabei ist, die Digitalisierung voranzutreiben und Prozesse durch Technologie, Software und KI zu vereinfachen? Die Beobachtung dieser schleichenden Entmenschlichung ist deshalb relevant, weil wir uns in Deutschland bereits in einer Situation wiederfanden, in der die Puzzleteile und Einzelereignisse retrospektiv rekonstruiert werden mussten, um die größte Katastrophe unserer Geschichte zu erklären. Im Rückblick wurde dann schrittweise erklärbar, wie es zu einer Situation kommen konnte, in der Menschen nicht mehr Menschen waren. In der Rückschau konnte man dann den Stellenwert einzelner Ereignisse bewerten und konkret aufzeigen, wie letztlich eines zum anderen führen konnte. Auch wenn heute niemand sagen kann, in welche Zukunft wir uns konkret bewegen, mit welcher Überschrift das gegenwärtige Kapitel in den Geschichtsbüchern einst überschrieben sein wird, so ist doch spürbar, dass dies ein historischer Moment ist. Werden neue Technologien und Innovationen vor diesem Hintergrund stets mit einer positiv besetzten Vorstellung von Fortschritt und Entwicklung verbunden bleiben? Oder ist es denkbar, dass zum Beispiel künstliche Intelligenz einst mit Kontrolle, Herrschaft und Macht in Verbindung gebracht wird? Das darf man durchaus fragen, angesichts einer nahezu vollständig selbstverständlichen und weitreichenden Technologieabhängigkeit. Wem das gänzlich abwegig erscheint, der möge sich fragen, wie es der Technologie-Industrie bisher gelungen ist, Produkte an hunderte Millionen oder gar Milliarden von Kunden zu verkaufen und gleichzeitig die negativen Konnotationen aus Orwell's 1984 und anderen Fiktionen zu vermeiden. Es ist durchaus bezeichnend, dass Jensen Huang, Gründer und CIO von NVIDIA, dem wichtigsten Hersteller von KI-Prozessoren der Welt, kürzlich eine Kollaboration im Bereich Robotics zwischen NVIDIA, Open AI und Disney Research verkündet hat. Das lässt erkennen, dass man auch für ernsthafte KI-gestützte Roboter-Technologie offenbar ein Unternehmen wie Disney benötigt, das den Maschinen Töne, Geräusche und Gesten einverleiben kann. Damit wird uns Menschen das Gefühl vermittelt, es mit intelligenten Wesen zu interagieren anstatt mit Plastik- und Aluminiumkästen und Kupferdrähten. Im besten Fall unterstützt uns die Technologie darin, einfach menschlich zu sein - eben Mensch zu sein. Doch das bedeutet auch, dass wir aufhorchen sollten, wenn die Grenze zur Entmenschlichung überschritten wird.
17. Februar 2025
Lebenslang lernen - Fluch oder Segen?
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