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Projektleiter-Training: Projekte und Projektteams erfolgreich und zeitgemäß managen

28. Februar 2023

PRESSEMITTEILUNG

Ein neu konzipiertes Praxisseminar schult Projektleitende in erfolgreichen und zeitgemäßen Methoden des Projektmanagements

Das Praxisseminar, das für Projektleitende aus den unterschiedlichsten Fachbereichen interessant ist, findet am 22.06.2023 im Hybrid-Format im NH Hotel Berlin Mitte statt. Nach einem Überblick über die Grundlagen und aktuellen Herausforderungen des Projektmanagements erläutert Prof. Dr. Wilhelm Mülder von der Hochschule Niederrhein verschiedene Projektmanagement-Modelle. Neben den klassischen Vorgehensweisen wird unter anderem das agile Projektmanagement besprochen, das seit einigen Jahren von vielen Experten als zeitgemäßes Projektmanagement-Modell empfohlen wird. Teilnehmende erfahren außerdem, wie sie ihre Projektplanung, -Steuerung und -Kontrolle optimieren und dokumentieren können. Daneben wird es Tipps zu ausgewählten Methoden und Standards geben, die den Erfolg eines Projektes erhöhen können. Wichtige Aspekte sind hier beispielsweise die Wirtschaftlichkeitsermittlung, Führungstechniken, Präsentations- und Moderationstechniken, Konfliktmanagement sowie Entscheidungstechniken. Außerdem stellt der Referent hilfreiche Software-Tools für das Projektmanagement vor.

Wer sich außerdem für die Optimierung von ganzen Prozessen in seiner Einrichtung interessiert, dem sei ein weiteres Praxisseminar im Bereich Organisationsentwicklung empfohlen: Am 20. und 21. April 2023 referiert Sönke Duhm von der zentralen Organisationsberatung der Staatskanzlei Schleswig-Holstein rund um das Thema Prozessmanagement. Neben dem Aufbau eines systematischen Prozessmanagements können Interessierte hier die digitale Visualisierung von Prozessen erlernen. Ziel ist es auch hier wie im oben genannten Seminar, die Teilnehmenden zur aktiven Mitgestaltung von Veränderungsprozessen in ihrem eigenen Arbeitsbereich zu befähigen. 

Seminare im Überblick: 

Datum: 22. Juni 2023, hybrid

Datum: 20. und 21. April 2023, online

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an: 


Constanze Korb

Fortbildungskampagne öffentliches Recht

Presse und Kommunikation


Tel.: +49 (0) 30 89 56 27 13

E-Mail: presse@fortbildungskampagne.de


Über Fortbildungskampagne öffentliches Recht:


Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht wurde 2019 in Berlin gegründet und erweitert das Weiterbildungsangebot im öffentlichen Sektor durch effiziente Veranstaltungen im Hybrid-Format. ExpertInnen aus der Praxis, aus Forschung und Lehre und dem Rechtsbereich vermitteln ihr fundiertes Wissen im Rahmen von Seminaren und Inhouse-Schulungen. Die Veranstaltungen bieten einen direkten Austausch mit den ReferentInnen vor Ort und online.


Die Fortbildungskampagne eruiert über fortlaufende Recherchen und den ständigen Austausch mit ExpertInnen und Institutionen den tatsächlichen Fortbildungsbedarf an aktuellen und praxisrelevanten Themen. Sie versteht sich als eine innovative Plattform für Wissenstransfer, deren Angebot die öffentliche Hand aktiv mitgestalten kann. 

31. März 2025
Meinungsbeitrag: Till Spurny Ein Wort wie „Entmenschlichung“ brachte man bis vor kurzem allenfalls mit den Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland in Verbindung. Inzwischen werden jedoch von der amerikanischen Regierung Pressefotos verbreitet, auf denen Menschen in Gefangenschaft gezeigt werden, mit kahl geschorenen Köpfen, unwürdig in eine gebeugte Haltung gedrückt, um die „erfolgreichen Deportationen“ aus den USA zu belegen. Das ist ein Beispiel für Entmenschlichung, einer Vorstufe zu noch mehr Entwürdigung und roher Gewalt. Dass die aggressive Rhetorik und die dazugehörenden Handlungen der US-Regierung (Stichwort: Yemen) wie eine Gewaltankündigung verstanden werden können, zeigt nicht zuletzt ein aktuelles Zitat von Warren Buffet, in dem er die Erhebung von Zöllen als „Kriegshandlung“ bezeichnet (Tariffs are 'an act of war ', W. Buffet). Warum ist das relevant, wenn man zum Beispiel gerade dabei ist, die Digitalisierung voranzutreiben und Prozesse durch Technologie, Software und KI zu vereinfachen? Die Beobachtung dieser schleichenden Entmenschlichung ist deshalb relevant, weil wir uns in Deutschland bereits in einer Situation wiederfanden, in der die Puzzleteile und Einzelereignisse retrospektiv rekonstruiert werden mussten, um die größte Katastrophe unserer Geschichte zu erklären. Im Rückblick wurde dann schrittweise erklärbar, wie es zu einer Situation kommen konnte, in der Menschen nicht mehr Menschen waren. In der Rückschau konnte man dann den Stellenwert einzelner Ereignisse bewerten und konkret aufzeigen, wie letztlich eines zum anderen führen konnte. Auch wenn heute niemand sagen kann, in welche Zukunft wir uns konkret bewegen, mit welcher Überschrift das gegenwärtige Kapitel in den Geschichtsbüchern einst überschrieben sein wird, so ist doch spürbar, dass dies ein historischer Moment ist. Werden neue Technologien und Innovationen vor diesem Hintergrund stets mit einer positiv besetzten Vorstellung von Fortschritt und Entwicklung verbunden bleiben? Oder ist es denkbar, dass zum Beispiel künstliche Intelligenz einst mit Kontrolle, Herrschaft und Macht in Verbindung gebracht wird? Das darf man durchaus fragen, angesichts einer nahezu vollständig selbstverständlichen und weitreichenden Technologieabhängigkeit. Wem das gänzlich abwegig erscheint, der möge sich fragen, wie es der Technologie-Industrie bisher gelungen ist, Produkte an hunderte Millionen oder gar Milliarden von Kunden zu verkaufen und gleichzeitig die negativen Konnotationen aus Orwell's 1984 und anderen Fiktionen zu vermeiden. Es ist durchaus bezeichnend, dass Jensen Huang, Gründer und CIO von NVIDIA, dem wichtigsten Hersteller von KI-Prozessoren der Welt, kürzlich eine Kollaboration im Bereich Robotics zwischen NVIDIA, Open AI und Disney Research verkündet hat. Das lässt erkennen, dass man auch für ernsthafte KI-gestützte Roboter-Technologie offenbar ein Unternehmen wie Disney benötigt, das den Maschinen Töne, Geräusche und Gesten einverleiben kann. Damit wird uns Menschen das Gefühl vermittelt, es mit intelligenten Wesen zu interagieren anstatt mit Plastik- und Aluminiumkästen und Kupferdrähten. Im besten Fall unterstützt uns die Technologie darin, einfach menschlich zu sein - eben Mensch zu sein. Doch das bedeutet auch, dass wir aufhorchen sollten, wenn die Grenze zur Entmenschlichung überschritten wird.
17. Februar 2025
Lebenslang lernen - Fluch oder Segen?
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